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Welcher Putter für die Golfausrüstung?

Bei der Wahl des richtigen Putters für die Golfausrüstung geht um mehr als geschmeidige Linien, schöne Designs und ein atemberaubendes Finish. Selbst erfahrene Veteranen entdecken spät für sich, dass die Wahl des Putters zu besserer Distanzkontrolle, höherer Fehlertoleranz und mehr Spurtreue führen kann. Das Spiel kann erheblich verbessert werden, wenn man den Schläger an den Schlagstil anpasst. Die zwei Hauptarten von Puttern sind Blade und Mallet Putter.

Der Mallet Putter

Der Mallet Putter ist für sein aufwendiges Design und seinen großen, breiten Schlägerkopf bekannt. Die Schlagfläche des Mallet Putters ist der des Blade Putters sehr ähnlich, der Schlägerkopf dafür bei einigen Modellen umso ausgefallener. Hier gibt es Formen wie Halbkreise oder gerade Rücken. Viel Gewicht des Mallet Putter befindet sich im Kopf, die periphere Gewichtung in der Sohle und ein Dämpfer tolerieren schlechtere Schläge und Ansprache des Balles. Es soll dem Golfer ein stabileres Gefühl beim Putten verleihen. Manche Unternehmen haben für die Golfausrüstung Mini-Mallet Putter entwickelt, die kleiner sind, aber auch ein stabiles Gefühl bei der Ansprache geben.

Der Blade Putter

Der Blade Putter hat ein schlichteres Design als der Mallet Putter. Sollte man kein Neuling auf dem Golfplatz sein und seiner Golfausrüstung einen Mallet Putter zugefügt haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass man irgendwann im Zuge einer Runde einen Blade Putter benutzt hat. Die Chancen, dass der erste Putter ein Blade war, sind sehr hoch, es ist der Standardschläger im Putt-Golf. Der Putter trägt seinen Namen, weil der Schlägerkopf eine gerade und klingenartige Form hat und mit einem dünnen Flansch verbunden ist. Auch für den Schlägerhals gibt es verschiedene Möglichkeiten des Designs, die den Komfort und Performance des Spielers beeinflussen können. Der Hals schließt entweder mit dem Absatz des Blattes oder mehr mit der Mitte des Blattes ab. Dies ist der bestimmende Faktor beim Schwerpunkt des Putters.

Der Long Putter

Der Name Long Putter bezieht sich auf die Länge des Schlägerhalses. Meist wird er von Spielern mit zitternder Hand benutzt, weil er sehr stabil am Körper fixiert ist und somit ein ideales Pendel ist. Allerdings ist diese Form des Puttens seit Anfang 2016 auf der Tour verboten. Wer also noch vorhat, Profi zu werden, sollte sich diesen Putter erst gar nicht angewöhnen und nicht zu seiner Golfausrüstung hinzufügen.

Die Wahl

Bei der Auswahl des richtigen Putters kommt es darauf an, wie sich Blade oder Mallet Putter in Ihren Händen anfühlen und wie Sie besser spielen. Golfshops und auch die Trainer eines Golfclubs können hier Abhilfe schaffen. Mallet Putter vergeben wegen der Gewichtsverlagerung den ein oder anderen Fehler des Spielers. Anfänger spielen deshalb anfangs eher mit diesen, um Richtungsfehlschläge zu reduzieren. Blade Putter haben einen Vorteil bei der Distanzkontrolle und die Gewichtsverteilung erlaubt etwas mehr Präzision im Spiel. Eine Umstellung ist allerdings unproblematisch: Trotz des Größenunterschieds (Mallets sind größer) haben die Putter dasselbe Gewicht und verlangen keine Umstellung des Spiels.

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