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Hole in One: Der

Tiger Woods hat seinen ersten mit 8 geschafft, anderen Golfspielern bleibt er ein ganzes Leben verwehrt: Der Hole in One, der bekannteste Schlag im Golf. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein durchschnittlicher Golfspieler ein Hole in One schafft, beträgt 12,500:1, bei einem Tour-Profi immerhin 2,500:1.

Alles muss passen

Der Hole in One bezeichnet das Einlochen des Golfballs vom Abschlag. Was aber macht den Hole in One so besonders und so schwierig? Dazu sollte man sich ansehen, wie die meisten Hole in One’s zustande kommen. Etwa 99% dieses Scores wird auf einem Par 3 gespielt, der Schlag muss also eine Länge zwischen 90 und 250 Metern haben, ein großer Distanzunterschied. Hier die richtige Länge zu finden ist nicht einfach. Auch die Außenbedingungen müssen passen: Bei wenig bis kein Wind und warmen Temperaturen lässt sich der Golfball präziser und weiter schlagen.

Im Endeffekt hängt aber fast alles vom Spieler selbst ab. Meist benötigt man für ein Hole in One nicht einmal einen perfekten Schlag, wie zahlreiche Beispiele aus dem Profi-Bereich zeigen. Man kann sagen: Ein Hole in One ist einfach Glückssache. Was uns nicht davon abhalten sollte, daran zu glauben, denn es gibt einige Beispiele, dass der Hole in One für jeden Golfspieler möglich ist.

Unfassbare Hole in One’s

Leo Fiyalko gelang beispielsweise als ersten blinden Spieler 2008 ein Hole in One. Auch einer blinden Golferin hat das Kunststück schon geschafft: Sheila Drummond aus den USA gelang dies aus einer Entfernung von 132 Metern. Shawn Stefani hat bei den US Open 2013 mit einem eigentlich verunglückten Schlag „eingelocht“: Vom Rough rollte der Ball auf das Grün und langsam ins Loch. Der außergewöhnlichste direktverwandelte Schlag gelang wohl Mike Crean. Er traf den Ball aus über 450 Metern direkt ins Loch. Wer gegen die Gesetze der Wahrscheinlichkeit spielen möchte, sollte sich eine Scheibe von Graham Marsh abschneiden: Er schaffte auf derselben Veranstaltung auf derselben Bahn zweimal ein Hole in One. Die Statistik gibt diesem Ereignis eine Chance von 67 Millionen zu 1. Und der einzige perfekte Schlag auf einem Par 4 auf der PGA Tour gelang Andrew Magee 2001 auf kuriose Weise: Er schlug den Ball auf das Grün, wo er vom Putter von Tom Byrum, der das Spielfeld gerade verlassen wollte, ins Loch abgelenkt wurde.

Wer einlocht, zahlt – nicht mit der NÜRNBERGER

Die Tradition sagt, dass man beim Einlochen beim Abschlag die nächste Runde in derselben Besetzung im Schottenrock spielen muss. Außerdem müssen alle Anwesenden im Golfclub auf einen Drink eingeladen werden. Damit also der „Glückstreffer“ nicht ins finanzielle Unglück führt, haben wir die Hole in One-Versicherung der NÜRNBERGER ins Leben gerufen. Damit es Ihnen nicht wie Justin Rose bei den Olympischen Spielen geht: Er wurde gefragt, ob er eine Runde das ganze olympische Dorf (ca. 10,000 Athleten) bezahlt. Das hätte teuer werden können.

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