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Golfclub St. Andrews - legendärer Golfplatz

Zwar muss er den Titel „Ältester Golfplatz der Welt“ einem anderen Konkurrenten überlassen, dennoch hat der Royal & Ancient Golfclub of St. Andrews in Schottland einen über die Roughs hinaus außergewöhnlichen Stellenwert für das Golfspiel. Nicht umsonst gilt dieser Golfclub als die „Heimat“ des Golfsports.

St. Andrews – Ort der Elite Großbritanniens

St. Andrews ist eine Kleinstadt in der Grafschaft Fife an der Ostküste Schottlands. 1620 wurde das Örtchen zur königlichen Stadt erkoren und ist neben dem Golf vor allem für die traditionsreiche Universität bekannt, auf der auch Prinz William seine Ausbildung genoss. Die Bevölkerung von St. Andrews sind zu einem Drittel Studenten, knapp 18.000 Einwohner zählt der malerische Ort an der Nordseeküste insgesamt.

Golfplatz wegen Touristen gegründet

Wie eingangs angedeutet, ist St. Andrews entgegen landläufiger Meinungen nicht der älteste Golfplatz der Welt. Das Guinness Buch der Rekorde listet hier für den Musselburgh Links 1672 als Startjahr für Golfaktivitäten. Dennoch hat St. Andrews den größten Einfluss auf den weltweiten Golfsport. Schon im Gründungsjahr 1754 waren die Absichten der Noblemen und Gentlemen der Grafschaft nicht gerade bescheiden. Man erklärte St. Andrews zur „Alma Mater“ des Golfsports, aber nicht etwa aus dem Anspruch, den Golfsport auf Jahrhunderte zu prägen, sondern um Touristen aus dem Rest Großbritanniens anzulocken. Der Golfplatz wurde diesem Zweck gerecht, weshalb König Wilhelm IV. dem Golfclub dem heute noch gebräuchlichen Namenszusatz Royal & Ancient verlieh.

Auf der ganzen Welt wird wie in St. Andrews gespielt

Das erhöhte den Einfluss Die ursprünglich 22 Löcher des Kurses wurden später auf 18 reduziert, wofür man durchschnittlich 72 Schläge benötigte, was zum Standard für einen neuen Golfplatz wurde. Der Durchmesser der Löcher beträgt hier 4,5 Zoll, was ebenfalls dem heutigen Standard entspricht. Die Etikette von St. Andrews fand Nachahmer in allen Golfclubs der Welt. Und seitdem in St. Andrews die prestigeträchtigen British Open (Open Championship) ausgetragen werden, hat sich dieser Status gefestigt.

Der Golfplatz selbst lässt niedrige Scores zu, wenngleich der Wind teilweise sehr tückisch ist. Ein Erlebnis ist eine Runde auf diesem traditionsreichen Golfplatz aber allemal.

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