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Golf & Kinder

Wir haben uns auf die Suche gemacht, um herauszufinden wie sich Kinder dem Golfsport nähern und wie dabei der Spaß an diesem schwierigen Sport aufrecht erhalten wird. Dazu haben wir mit drei Golfexperten gesprochen die uns aufschlussreiche Informationen zum Golftraining mit Kindern geliefert haben.

 

Beginn des Golftrainings:

Grundsätzlich stellt sich jeder zuerst einmal die Frage, ab wann denn die Kinder überhaupt mit dem Golfspielen beginnen sollen? Nikolaus Senke vom Golfclub Gut Murstätten hat uns erklärt, dass es dabei hauptsächlich um die körperliche Veranlagung geht. Maximilian Wöss von der Golfschule Salzburg erzählte uns, dass er und sein Team auch schon Projekte mit Kindergärten und Kindern ab 4 Jahren machen, wobei er das ideale Alter um mit dem Golfspielen zu beginnen bei ungefähr 5 Jahren sieht. Der Sportdirektor des österreichischen Golfverbandes Niki Zitny sagt, dass Kinder grundsätzlich schon mit 3 oder 4 Jahren spielerisch an den Golfsport herangeführt werden können.

 

Golf & Kinder

 

 

Besonderheiten beim Training mit Kindern:

Auf unsere Frage hin, was man beim Golftraining mit Kindern besonders beachten muss, haben alle drei Experten gemeint, dass der Spaß am Golftraining das Wichtigste ist. Mit genügend Abwechslung und spielerischem Trainingsaufbau, bleiben die Kinder am Ball. Niki Zitny schlägt vor, dass Trainer den Kindern einen Mix aus Golftraining, koordinativen Spielen, kleinen Wettbewerben, körperlichem Training und Theorie anbieten. Nikolaus Senke fügt hinzu, dass ein richtiges und kindgerechtes Equipment nicht unbedeutend ist, denn beispielsweise kann der Spaß am Spiel ohne Kinderschläger schnell verloren gehen. Maximilian Wöss und das gesamte Team der Golfschule Salzburg haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Golftraining für Kinder zu optimieren und wenden dazu ein spezielles Trainingskonzept an. Das TPI Konzept (LINK) kommt auch bereits bei den kleinsten zur Anwendung. Dabei wird der natürliche Bewegungsablauf genau analysiert um beispielsweise eventuelle Bewegungseinschränkungen zu erkennen und diese bei der Erstellung des optimalen Trainingsprogrammes zu berücksichtigen. Speziell beim Kindertraining wird in der Golfschule Salzburg auch mit anderen Sportarten trainiert. So kommt es nicht selten vor, dass man den zukünftigen Golfnachwuchs auch mal beim Baseball antrifft. Für Maximilian Wöss steht fest, dass ein vielseitiger Aufbau der Kinder wichtig ist um den Spaß am Sport zu erhalten, ansonsten hätte man Kinder die nach 4-5 Jahren wieder mit dem Golfspielen aufhören.

 

Der Weg zum Golfsport:

Was uns natürlich auch brennend Interessiert hat ist, wie die Kinder heutzutage zum Golfsport kommen. Herr Zitny vom ÖGV und Herr Senke vom Golfclub Gut Murstätten erzählen, dass die Kinder meist durch deren Eltern oder andere Clubmitglieder an den Golfsport herangeführt werden. Maximilian Wöss und das Team der Golfschule Salzburg gehen auch in Kindergärten und Schulen um dort den Golfsport vorzustellen und organisieren zusätzlich noch Schnuppertrainings mit Kindergruppen. Bei der Golfschule Salzburg kommen immerhin schon 20 % der Kinder die dort das Golfspielen erlernen von Schulen und Kindergärten die aktiv vom Team der Golfschule Salzburg besucht wurden.

 

Golf & Kinder

 

 

Ist Golf „cool“?

Jetzt sind wir schon ziemlich genau auf die Golfanfänge bei Kindern eingegangen, aber Kinder werden älter und entwickeln sich weiter. Wie bleibt aber nun der Golfsport auch für Teenager und Jugendliche noch „COOL“? Nikolaus Senke und Maximilian Wöss sind sich dahingehend einig und sagen, dass man viel in Schulen gehen muss um den Kindern und Jugendlichen den Golfsport näher zu bringen. Nikolaus Senke meint weiter, dass es auch wichtig ist über diverse Social-Media Kanäle aktiv für den Sport zu werben, damit sich auch Teenager und jüngere Zielgruppen für den Golfsport Interesse zeigen. Es soll immer der Spaß am Spiel vermittelt werden. Maximilian Wöss sagt aber auch, dass Kinder einfach noch unvoreingenommener sind und sich dem Golfsport deshalb auch ohne Vorurteile nähern. Bei Teenagern würde die Sache schon etwas schwieriger werden, da viele Vorurteile gegenüber dem Golfsport bereits im Raum stehen.

 

Wie man es jetzt dreht und wendet, alle drei Experten sehen den Faktor „Spaß am Golf“ als zentralen Punkt beim Training mit Kindern. Genau mit diesem Aspekt an erster Stelle sollte ein Kindergolftraining aufgebaut werden.

Michael Zitny sagt: „Das Golftraining sollte immer so gestaltet sein, dass Kinder in einem positiven Gemütszustand sind, bzw. das Training oder den Golfplatz in einem solchen verlassen. Der Golfsport bietet so viele wunderbare Dinge die in der Entwicklung von Kindern wichtig sind. Daher ist Golf die optimale Lebensschule.“

Diesem Zitat können wir uns nur anschließen und hoffen, dass viele Kinder weiterhin Spaß am Golf haben und die Golf Clubs und Golfschulen weiterhin die Nachwuchsarbeit mit Eifer betreiben.

 

 

Bilder: © Österreichischer Golf-Verband

 

Weitere Infos:

https://www.golfschulesalzburg.at/

http://golf.at/Startseite

http://www.gcmurstaetten.at/

 

Quellen:

https://www.golfschulesalzburg.at/

 

 

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