Navigation
 
Der Wedge

Es gibt drei Hauptkomponenten, aus denen ein Golfschläger aufgebaut ist: Schlägerkopf, Schaft und Griff. Die Form sowie der Loft des Schlägerkopfes machen in der Regel die Eigenschaften des Golfschlägers aus.

Wedges sind die Schläger für kurze Schläge rund ums Grün und für schwierige Lagen, wie Bunker, Gräben und hohes Gras. Ihr Schlägerkopf ist abgerundet, ballonförmig und etwas weicher als bei normalen Eisen, um präziser zu schlagen. Üblich für Wedges ist ein Loft zwischen 48° bis 54° für die zu einem Standardsatz gehörenden Pitching und Sand Wedges, während ein Lob Wedge mit einem Loft von bis zu 68° ausgestattet ist.

 

Der Pitching Wedge

Der Pitching Wedge wird für Annäherungsschläge auf das Grün oder bei Schlägen aus dem Bunker verwendet. Die Distanz, die überwunden werden kann, beträgt zwischen 20 und 100 Metern. Durch seinen flachen Schlägerkopf vollzieht der geschlagene Ball eine hohe Flugkurve. Der Ball rollt nach einem sauberen Schlag mit dem Pitching Wedge kaum weiter – man spricht von „Drop-and-Stop“.

 

Der Sand Wedge

Ein Sand Wedge ist als Golfschläger ideal für Schläge aus dem Sandbunker heraus. Sie haben einen vergleichsweise hohen Loft und verfügen über einen Bounce von 12 bis 16°. Die Schlägersohle ist gegen die Schlagrichtung ansteigend, wie ein Ski verhindert diese Form das Eingraben im Sand. Das Sand-Wedge wird auch häufig für Annäherungsschläge außerhalb des Sandbunkers verwendet, wenn eine hohe Flugbahn des Balles erzielt werden soll, wie beispielsweise beim Pitchen.

 

Der Lob Wedge

Der Lob Wedge ist ein Golfschläger für sehr kurze, aber hohe Schläge aus dem tiefen Rough heraus. Er verfügt über einen sehr hohen Loft, was auch dazu führen kann, unter dem Ball hindurch zu schlagen, weshalb er nur fortgeschrittenen Spielern empfohlen wird.

 

Aufbau des Wedges

Der Schaft besteht in der Regel aus Stahl aus Kunststoff mit Kohlenstofffaserverstärkung. Der Schaft aus Stahl hat den Vorteil, dass aufgrund des hohen Gewichts eine starke Rückmeldung vernehmbar ist. Diese geben dem Spieler Informationen über die Qualität des Schlags und mögliches Verbesserungspotenzial. Fest verbunden werden Schaft und Kopf dann normalerweise mit Epoxidharz.

Neben Schlägerkopf und Schaft ist der Griff der dritte Bestandteil eines Golfschlägers. Neben der Rutschfestigkeit ist vor allem das subjektive Spielgefühl, das er dem Golfer vermittelt, wichtig. Dazu kommt noch das sogenannte Ferrule. Hierbei handelt es sich um eine kleine Plastikhülse, die an der Stelle auf den Schaft geschoben wird, wo dieser aus dem Schlägerkopf austritt. Es gibt Indizien, die für eine höhere Bruchfestigkeit gerade bei Graphitschäften sprechen, wenn diese mit einem Ferrule versehen sind.

 

Richtige Schlägergröße ist wichtig

Wichtig bei der Schlägerwahl ist, dass die Schläger zu den Körpermaßen des Spielers passen. Standardschlägern, wie man sie in jedem Geschäft kaufen kann, liegen statistische Durchschnittsdaten zugrunde, die im Einzelfall mehr oder weniger genau zutreffen. Je nach Anspruch des Spielers an sein Material kann ein statisches oder zusätzlich ein dynamisches Fitting durchgeführt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.