Navigation
 
Surf Feeling am Golfplatz: Das Golfboard

Der Golfsport achtet gewöhnlich darauf, seine Werte auch zu bewahren. Umso erstaunlicher ist die Erfindung eines neuen Fahrzeugs, mit dem die Golfausrüstung nun wesentlich cooler über den Platz transportiert werden kann als im Golfcart: Die Rede ist vom Golfboard.

Erfunden wurde das Gerät ironischerweise von einem Senioren, der für sein Leben gerne surft und das Gefühl des Surfens auch auf dem Golfplatz spüren wollte. Es ist ein batteriebetriebenes Gefährt, dass den Golfsport für neue Zielgruppen attraktiv machen wird, die an Skateboards weit mehr als an Golfcarts gewöhnt sind.

 

Ganz schön flott von Loch zu Loch

Das Getriebe erinnert an den Aufbau, den man von Autos kennt. Die Kraft für das Fahrzeug liefert ein 48-Volt Lithium-Ionen-Akku. Der Hersteller verspricht eine Höchstgeschwindigkeit auf dem Golfplatz von bis zu 19 km/h. Die Golfausrüstung kann einfach auf das Board gestellt werden und schon fährt man zum nächsten Abschlag. Das Golfboard wird bereits als die revolutionärste Erfindung des Golfsports seit dem Graphitschaft bezeichnet, die High-Tech-Innovation in das Traditionsspiel bringt. Gesteuert wird das Vehikel über das Lenkrad und Gewichtsverlagerung. Es soll das Spiel wesentlich jünger und schneller machen. Man kann bis zu 36 Löcher damit bespielen, die Ladezeit beträgt 90 Minuten.

 

Sicher unterwegs

Alle vier Reifen werden mit gleich viel Kraft und das Differential mit Taumelrädern versorgt. So rutscht das Board selbst bei steilen Hügeln nicht hinunter. Außerdem drehen dadurch die Reifen nicht durch, was Schäden im Grün anrichten würde. Der Druck auf den Untergrund ist substantiell kleiner als bei einem Golfcart. Das bedeutet, dass Golfer auch im Nassen auf den Fairways unterwegs sein können, ohne sie zu beschädigen. Mit eingebauten Schockabsorbern und einem bidirektionalen Lenkungsdämpfer kann die Golfausrüstung auch bei Hindernissen nicht herunterfallen und kaputt werden.

 

In den USA bereits im Einsatz

Die Maße des Boards betragen 120x50x25 cm, somit kann es auch leicht in einen Schrank gesperrt oder in eine Tasche gepackt werden. Auch Spieler der Tour finden das neue Gerät mehr als cool, auch wenn sie durchwegs anmerken, dass die Lenkung doch etwas gewöhnungsbedürftig ist. Das neue Tool hat außerdem seinen Preis, jedes Golfboard kostet 6.500 Dollar. Wer allerdings beschließt, einen Golfurlaub in den USA oder Dubai zu verbringen, der kann das neue Gerät auf ausgewählten Plätzen testen. Dort hat es nämlich das traditionelle Golfcart bereits verdrängt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.